Büro Friedrich Schindler

mobikult - Mobilität ist Kultur

Eine nachhaltige Mobilitätskultur für ländliche Regionen

Mobilität und Kultur, das klingt nach zwei sich scheinbar fremden Begriffen, die aber tatsächlich wie Pech und Schwefel zusammengehören. Mal anders gesagt, ohne Eisenbahn keine Industrialisierung und ohne Busanbindung in der Fläche kein Kino, Theater oder Wochenendtrip in die Lausitz. Dass in der Stadt ein gut ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) notwendig ist, scheint klar. Doch haben dann andersherum ländliche Räume weniger Anspruch auf gute Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit? Führt nicht ein Abbau im ÖPNV in ländlichen Regionen zur Reduzierung der Lebensqualität der Bewohner und zu wirtschaftlicher Stagnation, wo gerade Mobilität ein Motor ländlicher Entwicklung ist? Der klassische ÖPNV ist nicht mehr bezahlbar, darüber sind sich alle einig. Aber was nun?

An dieser Stelle setzt das Projekt "mobikult" an: Es baut auf der erfolgreichen Konzeption und Einführung flexibler Bedienformen im Rahmen des BMBF-Verbundvorhaben Impuls2005 auf, das die TU Berlin gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (Koodination) und verschiedenen weiteren 16 Partnern von 2000 bis 2004 durchgeführt hat. Der gewonnene Forschungsbedarf im Bereich ´Kooperations- und Vermarktungsstrategien für öffentliche Mobilität´wurde von "mobikult" aufgegriffen. Das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin ist nun von einem Verbund aus sechs ländlichen Regionen Brandenburgs (Wirtschaftsraum Schraden e.V., Fläminghavel e.V., Märkische Schweiz e.V., Strittmatter-Land e.V., Wald- und Heideland im Elbe-Elsterkreis e.V., Westhavelland e.V.), die im Rahmen der europäischen LEADER+-Initiative gefördert werden, beauftragt worden, Konzepte für eine nachhaltige Mobilitätskultur in diesen Regionane zu entwickeln und deren Umsetzung von August 2005 bis Ende 2006 zu begleiten.

Wissenschaftler und LEADER+-Regionen werden gemeinsam Akteure verschiedener Branchen ansprechen und durch informierende und aktivierende Workshops Interesse für die Entwicklung neuer Mobilitätsangebote wecken. Im Verlauf von "mobikult" sollen diese Initiativen vernetzt und die neu entwickelten Mobilitätskonzepte im Rahmen der LEADER+-Initiative in antrags- und förderungsfähige Projekte überführt werden. In diesem Prozess werden darüber hinaus Regionen übergreifende Kooperationen entstehen und Lernprozesse verstärkt.

Aber nicht nur Dienstleister der Regionen sollen aktiv beteiligt werden, auch das ehrenamtliche Engagement von Bürgern für ihre Region spielt eine wichtige Rolle. Ihre Ideen und Vorschläge bilden die Grundlage weiterer Planungen. Zentral ist, dass Mibilitätkunden und Verkehrsdienstleister zusammenarbeiten und nach Defiziten und neuen Angebotsstrategien vor Ort suchen. "mobikult" schafft durch neue Kooperationsstrategien innovative Konzepte für finanzierbare, nachfragegerechte Mobilitätsdienstleistungen aus klassischem ÖPNV, privaten und weiteren öffentlichen flexiblen Angeboten - ob zu Fuß, mit Fahrrad oder einem motorisierten Verkehrsmittel.

siehe www.ztg.tu-berlin.de/mobikult.shtml

siehe www.mobikult.de

[zurück]

Regionalentwicklung gestaltet sich effektiv, wenn über die regionalen Entwicklungskon-
zepte hinaus Entwicklungsprozesse zielgerichtet gesteuert und Projektumsetzungen beglei-
tend unterstützt werden sowie ausreichende Kapitalerschließungen für die Projektträger
gelingen. Letztere beinhalten auch eine ausreichende Liquiditätslösung nach dem Start von
Projekten.

In Zukunft muss im Rahmen »alternativer« Finanzierungskonzepte stärker als bislang
Kapital aus Wirtschaft, privaten Haushalten sowie Stiftungen erschlossen werden. Das kann
über zwei Strategien erfolgen: Projektbezogene Finanzierungsinstrumente, wie z.B.
Beteiligungs- oder Public Private Partnership-Modelle und regionale Finanzierungssysteme
wie z.B. Regionalfonds oder Stiftungen.
Beteiligungsmodelle: Bürger und/oder Unternehmen kaufen Einlagen, Anteile oder bringen
in anderer Form Kapital in Projekte ein, welche einen materiellen oder ideellen Mehrwert
versprechen. Damit können etwa Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen, Brauereien,
Erzeugergemeinschaften oder Dorfgemeinschaftsläden finanziert bzw. saniert werden.
Modelle des Public Private Partnership: Die anhaltende Finanzknappheit der Kommunen
erschwert die Weiterentwicklung regionaler Infrastrukturmaßnahmen oder Nahversor-
gungslösungen. Über die stärkere Einbeziehung privaten bzw. unternehmerischen
Engagements besteht die Möglichkeit, weitere finanzielle Ressourcen für wichtige regionale
Vorhaben zu erschließen. Hier müssen für kleinere und mittlere Projekte Modelle entwickelt
und insbesondere rechtlich abgesichert werden, in denen sich private Kapitalgeber einbin-
den lassen. 

Regionalfonds können Gelder zusammenführen, die in Form von Bürgschaften für ein
kreditfinanziertes Eigenmittelsystem oder als direkte Eigenmittelbeschaffung für wichtige
regionale Projekte nutzbar sind.

[zurück]

"LAG Märkische Schweiz"

Lage, Abgrenzung und Identität des Gebietes 

Das Leader+ - Gebiet „LAG Märkische Schweiz“ liegt östlich von Berlin nahe zur Grenze zur Republik Polen. Am westlichen Rand grenzt das Gebiet dagegen an den engeren Verflechtungsraum Berlin - Brandenburg an. Die Märkische Schweiz liegt ausschließlich innerhalb des äußeren Entwicklungsraums Brandenburgs im Landkreis Märkisch-Oderland. Bezogen auf die vorhandene Verwaltungsstruktur der Ämter umfaßt es die Ämter Müncheberg, Amt Märkische Schweiz, aus dem Amt Barnim-Oderbruch die Gemeinde Prötzel, aus dem Amt Neuhardenberg die Gemeinden Altfriedland, Reichenberg und Ringenwalde. Die Bundesstraße B 1/B 5 sowie die Regionalbahn RB 26 Berlin – Küstrin bzw. die S-Bahn Berlin - Strausberg – und der Radfernweg R 1 - erschließen das Gebiet. Die „LAG Märkische Schweiz“ weist mit 440 qkm und rund 18.900 Einwohnern in 22 Orten eine Einwohnerdichte von 42,9  EW/km² auf und ist damit sehr dünnbesiedelt, allerdings hier mit starkem West-Ost-Gefälle.

Das Gebiet prägende naturräumliche Strukturen sind die bewegte Naturlandschaft Märkische Schweiz mit 20 Seen, dem Flüßchen Stobber, 130 m hohen Hügeln, Schluchten, Wald- und Moorgebieten, 246 Vogelarten. “Alles hat hier den mitteldeutschen Charakter. Wer den Harz, wer Thüringen und die Sächsische Schweiz kennt, ist manche liebe Stunde unter gleichen Bildern und Eindrücken bergan gestiegen“ charakterisierte Theodor Fontane diese anmutige und vielgestaltige Landschaft (“....einfach bezaubernd ... Märkische Schweiz“, Fremdenverkehrs- broschüre Märkische Schweiz, Jg. 2000, Fremdenverkehrsamt Märkische Schweiz, (Hrsg.), Text v. Frau Sommerschuh) mit besonderer und gesundheitsfördernder Luftqualität.

Das LAG-Gebiet Märkische Schweiz umfaßt den Naturpark Märkische Schweiz sowie den Landschafts- und Naturraum, der auch historisch als Gebietsbezeichnung seit dem 18. Jahrhundert unter diesem Namen geführt wird.

Damit ist es erstmals seit 1990 gelungen „Die Kernregion" Märkische Schweiz als Geschichts-, Landschafts- und Kulturregion mit klarer räumlicher Identität auch als Planungsregion zu begreifen, da bisher vielfältigste Planungen immer nur Teilbereiche dieses Gebiets umfaßten. So ist ein entscheidender Schritt hinsichtlich des Ausschöpfens des Begriffs „Schweiz“ zur Entwicklung einer „Kultur- und Gesundheitsregion Märkische Schweiz“ i.S. einer Regionalmarke und den entsprechenden Synnergien getan.

[zurück]

Entwicklungsstrategien

Im LAG-Gebiet soll die eigenständige Regionalentwicklung künftig durch das von der LAG entwickelte gebietsbezogene, integrierte und nachhaltige Räumliche Entwicklungskonzept (REK) unterstützt werden. Die Verknüpfung von Leader+-Mitteln und privaten Investitionsmaßnahmen soll die Erschließung des gebietseigenen Entwicklungspotentials stärker als bisher in den Mittelpunkt stellen. Dies soll durch pilothafte Projekte zur Förderung der ländlichen Entwicklung erreicht werden. Durch interkommunale Kooperation der Ämter und Gemeinden mit Akteuren der privaten Ebene und umgekehrt, soll der im REK dargelegte Entwicklungsprozesses in der Region beispielhaft umgesetzt und zum Ausdruck gebracht werden. Zentraler Strategieansatz ist der Aufbau eines Netzwerkes, welches die Verknüpfung der Projekte untereinander und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern gewährleistet. Der Naturraum Märkische Schweiz soll auf diesem Wege nachhaltig in seiner Profilierung als Gesundheitsregion gefördert werden.

Im März 2002 setzten sich erste Akteure zu einer Entwicklungsinitiative zusammen. Danach folgte die Einladung über die Landesanstalt für Großschutzgebiete  - Naturparkverwaltung Märkische Schweiz – an die Vereine, engagierte Einzelpersonen, interessierte Kommunalvertreter, Institutionen, Landes- und Kreisverwaltungen, Kirchen, Ingenieure u.a.. sowie eine Mitteilung an die Presse. Diese erste, von einem Stadt- und Regionalplaner vorbereitete, zentrale Eingangsveranstaltung wurde von etwa 40 Personen besucht und erwies sich als erfolgreich. Die vorgestellte LEADER+-Methodik und Art des Vorgehens (buttom-up) stießen auf große Resonanz, sodass an diesem Runden Tischen zwischen 10 und 15 Personen, so auch die späteren Projektträger, in Form von Arbeitsgesprächen, sachbezogen arbeiten konnten. Die bestehenden Entwicklungshemmnisse der Region wurden sehr schnell deutlich, dies auch in Ergebnis des 2001 durchgeführten und später abgebrochenen Mediationsverfahrens zwischen Naturparkverwaltung, den Wirtschafts- und Sozialpartnern, den NGOs etc.. Im Sinne eines angestrebten Regionalforums wurden zu den LAG-Sitzungen Vertreter der Regionalplanung, des Landkreises, des Tourismus, Bürger aus Vereinen, der Landwirtschaft gezielt eingeladen, um die REK-Vorbereitung „dichter“ zu machen. Der Landrat unterstützt in seinem Brief vom 06.07.02 die LAG Märkische Schweiz.

ELER_Veranstaltung.pdf

Projekte

Bio- und Hofkelterei Hartmann

Die Bio- und Hofkelterei wurde in einer Scheune des Landwirtschaftsbetriebes Bergschäferei errichtet. Die Standards einer ökologischen Bewirtschaftung sowie des Anbauverbandes Gäa sind dort selbstverständlich. In Brandenburg gibt es bisher keinen ökologisch wirtschaftenden Verarbeitet, so dass großes Verbraucherinteresse besteht. Die Besonderheit der Apfelsäfte sind die ungewöhnlich vielen verschiedenen Apfelsorten (bis heute wurden 130 Sorten bestimmt) aus der eigenen Streuobstanlage im Roten Luch, inmitten des Naturparks Märkische Schweiz gelegen.     

            Anschrift:
            Bio- und Hofkelterei Hartmann
            Michael Hartmann
            Garziner Straße 7
            15345 Garzin
            OT Bergschäferei
            Tel.: 033433 / 56612

[zurück]

Keramik am Roten Haus

Die Werkstatt mit Verkauf befindet sich im ältesten Teil Buckows, nahe der Kirche. Sie ist sehr idyllisch und ruhig gelegen und doch zentral. Das Haus aus dem 18. Jahrhundert wurde aufwändig saniert und es setzt mit modernen Details Akzente. So ist auch die Keramik in alter Technik auf der Drehscheibe gefertigt, doch die klaren Formen finden in die heutige Zeit. Neben dem Geschirr befasst sich Frau Pfundt stets mit der Erarbeitung von künstlerischen Einzelstücken, mit Gartenkeramik wie Pflanzgefäße in ungewöhnlichen Formen und Gartenobjekten.

            Anschrift:
            Keramik am Roten Haus
            Christine Pfundt
            Am Roten Haus 4
            15377 Buckow
            Tel.: 033433 /
15200
            E-Mail: c.pfundt-keramik@freemail.de

[zurück]

Netzwerk Direktvermarktung

Das halbjährige LEADER+-Kooperationsprojekt „Optimierung von Angeboten regionaler Qualitätsprodukte für die Erschließung des Berliner und regionalen Markts“ fand in Kooperation der LEADER-Regionen Märkische Schweiz, Fläming-Havel, Wirtschaftsraum Schraden und Wald- und Heideland statt. Die Durchführung lag beim Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin. Neben einer Bestandsaufnahme zur Direkt- und Regionalvermarktung in Brandenburg und Berlin bestand der erste maßgebliche Arbeitsschritt in einer Erfassung der Erzeuger von Lebensmitteln in den vier Regionen, die Interesse an weitergehenden Vermarktungsoptionen haben. Als Ergebnis liegen Produkt- und Adresslisten dieser Erzeuger mit Angaben zur Sortimentsbreite und ungefähren Mengen sowie Verpackungseinheiten vor, die für weitere Aktivitäten in diesem Feld genutzt werden können. Die Listen wurden für die weitere Nutzung an die Regionalmanager und pro agro übergeben.
Als zweiter Arbeitsschritt fand eine Vermittlung zwischen interessierten Wiedervermarktern in Berlin und den Erzeugern regionaler Produkte statt. Konkrete Vermittlungserfolge haben sich für einige Anbieter hinsichtlich der Regionalladen-Kette Q-Regio und zwei Bio-Supermärkten ergeben. Die Regionalmarke „Von Hier“ befindet sich noch mit einigen Erzeugern in Verhandlung. Besonders erfolgreich konnten Qualitätsprodukte mit besonderen Eigenschaften (besondere Rezepturen, seltene Arten oder Sorten) vermittelt werden; die Vermittlung von konventionellen Produkten ohne Alleinstellungsmerkmal gestaltet sich dagegen schwierig.
Als Resümee der Vermittlungstätigkeiten kann festgehalten werden, dass das Interesse an regionalen Produkten bei den Wiederverkäufern in Berlin zwar groß ist, dass die wenigsten aber von sich aus die Kapazitäten haben, um eine größere Anzahl von Erzeugern anzusprechen. Ähnlich gilt für die Erzeuger, dass sie häufig mit der Aufgabe, die für ihre Produkte passenden Wiedervermarkter zu finden, überfordert sind.

siehe Direktvermarktung

            Ansprechpartner:
            Ingenieurbüro für Stadt-, Dorfplanung und Regionalentwicklung
            Karl Friedrich Schindler
            STADTPLANER Dipl.- Ing.
            Ernst-Thälmann-Str.71
            15344 Strausberg

            Postanschrift:

            Willibald-Alexis-Strasse 15           
            10965 Berlin
            Tel.: 49(0)30 691 4318
            Fax.: 49(0)30 694 7163           
            E- mail: info@regionalentwicklung-schindler.de
            Internet: www.regionalentwicklung-schindler.de

[zurück]

Nudelmanufraktur Märkische Schweiz

Seit Mitte 2007 produziert der Berliner Torsten Kühnemann-Berger zertifizierte Bio-Ravioli - weitgehend unter Verwendung regionaler Produkte. Vertrieben werden diese auf einigen Berliner Wochenmärkten und bei Biocompany. Ursprünglich war der leidenschaftliche Koch Schlagzeuger namenhafter Berliner Bands, wie zum Beispiel PVC. Getrieben von dem Wunsch, seiner Tochter eine Kindheit im Grünen zu ermöglichen, siedelte er mit seiner Familie in die malerische Märkische Schweiz um.

            Anschrift:
            Nudelmanufraktur Märkische Schweiz
            Torsten Kühnemann-Berger
            Jahnsfelder Weg 5
            15374 Müncheberg
            OT Obersdorf
            Tel.: 033432 / 8682

[zurück]

Klosterschänke

Die 2007 errichtete Klosterschänke Altfriedland, inmitten von Seen, Wäldern und vielen Wander- und Reitwegen, wurde mit privaten und LEADER+-Mitteln realisiert.
Während der Besucher auf der Terrasse regionale Produkte verspeist, kann er den traumhaften Blick auf die Klosterruine und den Klostersee genießen.
siehe auch "Kloster Altfriedland"

            Anschrift:
           
Kloster Altfriedland
            15320 Neuhardenberg
            OT Altfriedland

[zurück]

Almas Garten

Im Juli 1999 begannen Frank und Alma in Obersdorf bei Buckow sowie in Jahnsfelde einen eigenen Gemüsebetrieb einzurichten. Beide arbeiteten vorher in der Hofgemeinschaft Apfeltraum in Eggersdorf und konnten dort sehr viele Erfahrungen gewinnen. Auf humosen Sandboden werden hier die verschiedensten Gemüsekulturen für die Direktvermarktung angebaut. Mit der Öko-Agrar-GmbH Jahnsfelde (Bioland-Betrieb) besteht eine gute Zusammenarbeit. Um sich im Winterhalbjahr ein existenzsicheres „Standbein“ zu sichern, hat sich Frank Thum 2006 mithilfe der LEADER+-Förderung einen Säge-Spaltautomaten zur Brennholzaufbereitung gekauft. Die Aufarbeitung von minderwertigem Waldholz zu Brennholz, in verschiedener Scheitgröße, kann damit wesentlich effektiver geschehen als auf traditionelle Art.

            Anschrift:
            Almas Garten
            Frank Thum
            Bahnhofstr. 22
            15374 Obersdorf
            Tel.: 033432 / 71210

[zurück]

Gästeführerausbildung für Kultur- und Naturtourismus in der Märkischen Schweiz

Gästeführer spielen eine wichtige Rolle zur touristischen Erschließung einer Stadt oder Region. Ein Tourist kann sich eine Stadt oder Region ansehen, in einem Reiseführer nachlesen und den Pfaden empfohlener Touren folgen, aber er kann sich die Region in ihrer Gesamtheit nicht erschließen. Dazu braucht er einen Gästeführer, der die Geschichte, Landschaft, Kultur und Bräuche der Region kennt und in anschaulicher Art und Weise darbietet.
Eine Initiative der Lokalen Aktionsgruppe Märkische Schweiz e.V. (LAG) bot 2005, gefördert durch die EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ und in Kooperation mit dem IHK-Bildungszentrum Frankfurt/Oder, eine Gästeführerausbildung für Kultur- und Naturtourismus in der Märkischen Schweiz an. Diese Ausbildung war für kultur-, natur- und geschichtsinteressierte Menschen jeden Alters und guter Allgemeinbildung geeignet, die Touristengruppen gern etwas über ihre Region erzählen möchten. Es gibt keine Berufsausbildung für Gästeführer, weil dieser Beruf besonders für Freiberufler und als „Zweites Standbein“ geeignet ist. Der Lehrgang wurde nach bundeseinheitlichen Rahmenlehrplänen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK; Dachorganisation der IHK) umgesetzt. Nach erfolgreichem Abschluss (dreiteilige Prüfung) des Kurses erhielt jeder Teilnehmer ein IHK-Zertifikat.

            Ansprechpartner:
            Ingenieurbüro für Stadt-, Dorfplanung und Regionalentwicklung
            Karl Friedrich Schindler
            STADTPLANER Dipl.- Ing.
            Ernst-Thälmann-Str.71
            15344 Strausberg

            Postanschrift:

            Willibald-Alexis-Strasse 15           
            10965 Berlin
            Tel.: 49(0)30 691 4318
            Fax.: 49(0)30 694 7163           
            E- mail: info@regionalentwicklung-schindler.de
            Internet: www.regionalentwicklung-schindler.de

[zurück]

Internationales Fledermausmuseum Julianenhof

Das 2006 eröffnete Fledermausmuseum liegt mitten im Naturpark Märkische Schweiz. Durch seine Nähe zu Berlin (ca.60km) und zu Polen (50km) sowie durch das Vorhandensein zahlreicher Fledermauspopulationen auch seltener Arten innerhalb des Objekts bzw. in seiner Umgebung sind für das Museum optimale Voraussetzungen gegeben. Es ist weltweit das erste Fledermausmuseum überhaupt. Allein acht Arten sind hier bereits nachgewiesen.
Neben einer umfangreichen Ausstellung, einer Sammlung und einer Bibliothek wird insbesondere angeboten: Führungen, erlebnispädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche, Exkursionen mit Detektor-Führung, Tagungen und Vorträge, Forschung und Veröffentlichung, Pflegedienst für geschwächte Tiere und Erlebnisgastronomie.
Damit wird deutlich, dass das Fledermausmuseum sowohl hinsichtlich der Thematik als auch der Bandbreite der Darstellung ein vielbesuchter Ort ist.

            Anschrift:
            Internationales Fledermausmuseum Julianenhof
            Julianenhof 10
            15377 Julianenhof

               Projektmanagerin:

            Dipl. oec. Ursula Grützmacher
            Lindenstraße 26
            15377 Buckow
            Tel.: 033433 / 15846
            Fax: 033433 / 15856

[zurück]

Kloster Altfriedland

Mit der im Frühjahr 2005 abgeschlossenen Restaurierung der Klosterruine Altfriedland ist ein Ort erneut sichtbar geworden, der in der brandenburgischen Kultur- und Geistesgeschichte einen bedeutenden Platz einnimmt.
Der Wiederaufbau war eng an ein Nutzungskonzept gekoppelt, das die Entwicklung des historischen Gebäudes zu einer Veranstaltungs- und Konzertstätte vorsah. Um eine breite Öffentlichkeit anzusprechen, ist nach Beendigung der Restaurierungsarbeiten eine erste Präsentation der Anlage in Form einer sommerlichen Konzertreihe und eines groß angelegten „Klosterfestes“ erfolgt. Der innovative Ansatz des Projektes lag ebenso in der sowohl populären als auch gleichzeitig anspruchsvollen Thematisierung des neuen Ortes für die interessierten Menschen der Märkischen Schweiz und ein überregionales, eher städtisches Publikum.

siehe www.kulturfeste.de/feste/altfriedland.html

            Anschrift:
           
Kloster Altfriedland
            15320 Neuhardenberg
            OT Altfriedland

            Projektleitung:
            Ernst Herzog
            Tel.: 49(0)30 691 7566
            E-Mail: ernstherzog@t-online.com

            Veranstalter:
            Kulturförderverein Kloster Altfriedland e.V.
            Dr. Hans-Hermann Klein

[zurück]

Kunst- und Geschenkehütte

Die 2004 fertig gestellte Kunst- und Geschenkehütte dient dem Verkauf von Kunsthandwerk. Im Inneren gibt es viel zu bewundern. Vor allem Künstler aus der Region sind hier vertreten: Landschaftsbilder von Herrn Klapprott, Filz- und Batikarbeiten von Frau Münter und Buchbindearbeiten von Herrn Schade sind nur wenige Beispiele aus dem wechselndem Angebot. Die Holzstämme, aus denen Schnitz-Figuren entstehen, wurden von Herrn Klapprott selbst geschlagen. Frau Klapprott, eine gelernte Dekorateurin, bietet außerdem vielfältige Kurse für Kinder und Erwachsene an.

                Anschrift:
             Kunst- und Geschenkehütte
             Inge Klapprott
             Wilhelm-Pieck-Straße 4b
             15377 Waldsieversdorf
             Tel.: 033433 57677
             E-Mail: ingeklapprott@aol.com

[zurück]

Kunst- und Lebensart

Die Märkische Schweiz zeigt sich heute wie vor 100 Jahren wieder als Refugium für Kunst und Künstler, für alternative Denk- und Lebensweisen im sensiblen Zusammenspiel von Kunst und Natur. Besonders in den vergangenen fünf Jahren wird diese Profilierung des traditionsreichen Erholungsgebietes in vielfältigen Aktivitäten und Ansiedlungen immer deutlicher.
Betrachtet man die topografische Karte des Naturparks und seiner Umgebung, so „leuchten“ viele kleine Punkte auf, die von engagierten Impulsgebern ausgesendet werden. Es sind Künstler, Kunsthandwerker, Gesundheitsberater, Märchenerzähler, Gartenarchitekten und viele mehr. Sie wollen ihre Intentionen nicht nur für sich leben, sondern an die Öffentlichkeit bringen und sich damit in das touristische Gesamtkonzept der Region einbringen. Die typische Angebotsstruktur der Märkische Schweiz ist traditionell von derartigen kleinen, aber vielfältigen Facetten geprägt.
Man findet sie nicht nur in Buckow oder Waldsieversdorf, sondern verstreut über die Dörfer des Naturparks. Ein hervorragender Ausgangspunkt, um die Entwicklung in die Fläche der Märkischen Schweiz hinein zu fördern. Aber auch ein wichtiges Aufgabenfeld für Kooperation, Bündelung und Vernetzung.
Hier setzte das Projekt ein, das vom Fremdenverkehrsamt Märkische Schweiz initiiert worden ist. Es wurde eine  Plattform etabliert, die oben genannten Anbietern auch langfristig ein vernetztes Agieren ermöglicht.

            Ansprechpartner:
            Ingenieurbüro für Stadt-, Dorfplanung und Regionalentwicklung
            Karl Friedrich Schindler
            STADTPLANER Dipl.- Ing.
            Ernst-Thälmann-Str.71
            15344 Strausberg

            Postanschrift:

            Willibald-Alexis-Strasse 15           
            10965 Berlin
            Tel.: 49(0)30 691 4318
            Fax.: 49(0)30 694 7163           
            E- mail: info@regionalentwicklung-schindler.de
            Internet: www.regionalentwicklung-schindler.de

[zurück]

Rad-Reit-Wanderwegenetz

Der Wanderreitführer "Ross und Reiter" ist in Zusammenarbeit mit der Naturparkverwaltung Märkische Schweiz, den Reiterhöfen und der Naturwacht Märkische Schweiz 2005 erschienen:
Ein 100 km langer Wanderritt führt Sie durch den Naturpark Märkische Schweiz, durch eine vielfältige Landschaft mit klaren Seen und Bächen, wilden Schluchten, weiten Tälern, geheimnisvollen Mooren und lichten Mischwäldern. Diese Landschaft wurde im Wesentlichen durch die letzte Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren geprägt und repräsentiert auf relativ kleinem Raum nahezu alle Landschaftsformen der Mark Brandenburg.

            Ansprechpartner:
            Ingenieurbüro für Stadt-, Dorfplanung und Regionalentwicklung
            Karl Friedrich Schindler
            STADTPLANER Dipl.- Ing.
            Ernst-Thälmann-Str.71
            15344 Strausberg

            Postanschrift:

            Willibald-Alexis-Strasse 15           
            10965 Berlin
            Tel.: 49(0)30 691 4318
            Fax.: 49(0)30 694 7163           
            E- mail: info@regionalentwicklung-schindler.de
            Internet: www.regionalentwicklung-schindler.de

[zurück]

Sternwarte Märkische Schweiz

Die 2005 errichtete Sternwarte befindet sich ca. 40 km östlich von Berlin im Naturpark Märkische Schweiz und ist gut zu erreichen. Liebenhof bietet sehr günstige Standortbedingungen (bspw. geringe Luft- und Lichtverschmutzung), die einen freien Blick auf den Sternenhimmel zulassen. Das Institut für Deutsche Luft- und Raumfahrt in Berlin–Adlershof zeigte großes Interesse an diesem Projekt und an einer Zusammenarbeit in Form einer Beteiligung am Feuerkugelnetzwerk und der Erprobung von Geräten und Durchführung von Techniken des DLR.
Die Sternwarte dient nicht nur der privaten- und wissenschaftlichen, sondern auch der populär-wissenschaftlichen Nutzung. Somit ist sie einer breiten interessierten Öffentlichkeit zugänglich.
Eine umgebaute Scheune nebenan bietet eine Übernachtungsmöglichkeit mit Seminarraum für Wissenschaftler und Hobbyastronomen. Außerdem wird ein umfangreiches pädagogisches und populärwissenschaftliches Programm geboten: Führungen von Schulklassen und interessierten Bürgern, Vorträge und Projekttage, regelmäßige Beobachtungsnächte für Profis und Amateure sind nur Beispiele daraus.

                Anschrift:
             Sternwarte Märkische Schweiz
             Peter Eichelkraut
             Liebenhof 7
             15345 Garzau-Garzin
             OT Liebenhof
             Tel./Fax: 033433 57179
             E-Mail: sternwarte-maerkische-schweiz@gmx.net

[zurück]

    THEATERuntendrunter

    Das 2006 restaurierte und neu benannte THEATERuntendrunter im Herzen der Perle der Märkischen Schweiz und im Mittelpunkt der Stadt Buckow hat als Begegnungsstätte historische Wurzeln, da sich in diesem Hause und auf dem Anwesen immer Menschen trafen, um Dinge des Lebens kreativ zu untersuchen.
    Das Theater hat sich zu einer interessanten Spielstätte entwickelt, in der das Theatererlebnis im Vordergrund steht, in dem aber auch die Möglichkeit gegeben wird, andere Erlebnisse der Kunst im Rahmen der Entwicklung des Zentrums zu genießen.
    Es werden viele Kurse angeboten: Theaterproduktionen, Gastspiele, Musikabende, Lesungen, Erlebniskunst, …, die die Möglichkeit der "Freizeitgestaltung" von Kindern, Kurgästen, Touristen, Jugendherbergsgruppen, etc. verbessern.

                Anschrift:
                THEATERuntendrunter
                Ila Schöppe
                Wriezenerstr. 56
                15377 Buckow
                Tel./Fax: 0 33433 / 56297
                Mobil: 0172 / 3019712
                E-Mail: theater15377@freenet.de

    [zurück]

    Veranstaltungshalle "Rund ums Pferd" Pritzhagen

    Mit dem Vorhaben eines bisher in der Region nicht vorhandenen Reiterzentrums mit einer großen Veranstaltungshalle und dem Konzept eines Veranstaltungsmanagements „Rund ums Pferd“ wurden die Bemühungen des MLUR des Landkreises Märkisch Oderland (Fahr- und Reitwegekonzept) der Naturparkverwaltung und der Lokalen Aktionsgruppe Märkische Schweiz e.V. zur Initiierung des Wanderreitens und des Kutschfahrtourismus durch eine einzelbetriebliche Maßnahme in Pritzhagen als einem wesentlichen Baustein dieses neuen Angebots umgesetzt. Entsprechende Synergien werden auf weitere Reit- und Fahrbetriebe ausstrahlen. Damit wird ein neuer Touristikzweig aufgebaut.

                Anschrift:
                Gestüt Senftleben
                M. Günther
                Lindenstraße 15 - 18
                15377 Pritzhagen
                Tel.: 033433 / 842
                E-Mail: gestütsenftleben@t-online.de

    [zurück]

    Wildcamp

    Das Wildniscamp ist ein Bildungsangebot vor allem für Jugendgruppen zur Förderung des Naturverständnisses, des Werteempfindens und der sozialen Kompetenz. Ein ausgebildeter Lehrer mit der Zusatzqualifikation als Erlebnis- und Wildnispädagoge betreut die Gruppen im Tipidorf. In der Schulzeit finden Mo-Fr Schulklassenfahrten statt und in den Ferien werden Feriencamps für Kinder organisiert. Darüber hinaus können an Wochenenden und freien Terminen Seminargruppen, Familien und andere Gruppen das Camp buchen.

                Anschrift:
                Das Tipidorf
                Dr. Charlotte Bergmann
                Königstr. 62
                15377 Buckow
                Tel.: 033433 / 201
                Fax: 033433 / 68 15
                E-Mail: info@dreichen.de

    [zurück]

    Zimmerei Sieberz (Canadian Woodwork)

    Die Zimmerei Thomas Sieberz – Canadian Woodwork – hat sich einen neuen Firmensitz im historischen Gutshof von Ringenwalde (Ostbrandenburg) aufgebaut. Die Zimmerei nimmt regional besondere Aufträge wahr: Sanierung alter Wirtschaftsgebäude, beispielsweise in Fachwerkbauweise; gezapfte Dachstühle und Tragwerke von regional typischen Feldstein- und Ziegelbauten. Erfahrungen des Firmeninhabers aus Tätigkeiten in Kanada und Australien bestehen in der Optimierung von herkömmlichen Produktionsweisen im Holzbau durch nordamerikanische Holzrahmenbauweise: voll ökologisch deklariert, sparsam in Bezug auf Material und Arbeitszeit, Aufweisen einer hohen Wirtschaftlichkeit. Thomas Sieberz ist auch in der Durchführung von Praktikerkursen tätig: Anleitung von Ansässigen und anderen Interessierten im ökologischen und vereinfachten Holzbau sowie Blockhausbau und vorbereitendem Holzeinschlag, Kettensägenkurse.

                   Anschrift:
                Canadian Woodwork
                Zimmerei Thomas Sieberz
                Wirtschaftsweg 5
                15377 Märkische Höhe
                OT Ringenwalde
                Mobil: 0173- 2879687
                E-Mail: thsieberz@yahoo.de

    [zurück]

    Habondia - Filzen, Spinnen, Heilkräuterkunde

    Auf dem ehemaligen Dahmsdorfer Gutshof gibt Birte Böhnisch seit vielen Jahren praxisorientierte Kurse und Seminare. Es ist ihr wichtig, das fast verloren gegangene Wissen um die Heilkraft der Natur und die Erfahrung des Selbstherstellens, des Begreifens innerhalb der traditionellen Handwerkskünste zu vermitteln. Dafür stehen der Seminarraum, der große Gutshof und die Wiesen des Naturparks zur Verfügung. Gerne lässt sie sich auch in Kultur-, Kunst-, Bildungs- und soziale Einrichtungen in Berlin und Brandenburg einladen.

                Anschrift:
                Habondia
                Birte Böhnisch
                Münchehofer Str. 9
                15374 Dahmsdorf bei Müncheberg
                Tel.: 033432 - 736 299
                E-Mail: mail@habondia.de
                Internet: www.habondia.de

    [zurück]

    Bed & Bike Obersdorf

    Die bereits bestehende Bed & Bike-Station, die 2007 eröffnet und in ihrer Ausstattung ebenfalls von Leader gefördert wurde, ist 2009 um eine weitere kleinere Ferienwohnung erweitert worden, da sich bereits in den ersten beiden Betriebsjahren 2007 und 2008 eine sehr positive Entwicklung der Auslastung gezeigt hatte.
    Durch den direkten Bahnanschluss nach Berlin (nur 45 Minuten bis zum Bahnhof Lichtenberg) ist Obersdorf für viele Rad- und Wandertouristen die die Märkische Schweiz kennen lernen wollen, ein idealer Ausgangspunkt. Hinzu kommt die attraktive Lage am Obersdorfer Haussee und am Europaradwanderweg R1. Trotz der wachsenden Touristenzahlen gibt es im Ort selbst oder im angrenzenden Hermersdorf oder Trebnitz noch immer kaum vergleichbare bzw. gar keine Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen.
    Die Erweiterung der Bed & Bike-Station (1 Zimmer, Duschbad, offene Küche, Schlafgalerie und großzügige Terrasse) ist im Nebengebäude (ehemaliger Stall) des Haupthauses eingerichtet worden und ist ebenerdig durch einen alten Obstgarten zugänglich, der ebenfalls von den Gästen genutzt werden kann. 

                   Anschrift:
                Bed & Bike
                Gisela Wiehe, Charlotte Schmidt
                Hermersdorfer Str. 18
                15374 Müncheberg
                OT Obersdorf
                Tel.: 033432-72484
                Fax: 033432-759531
                E-Mail: obersdorf@gmx.de

    [zurück]

    Bed & Bike Ringenwalde

    Das ehemalige Wirtschaftsgebäude (1846) auf dem alten Gutshof in Ringenwalde wurde 2004 bereits von der Eigentümerin in privater Regie vor dem Einsturz durch erste Sicherungsmaßnahmen gerettet. Im Rahmen der LEADER+-Förderung ist es später sachgerecht saniert und durch eine Kombination aus Wiedernutzbarmachung und Umnutzung des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes gewerblich und touristisch produktiv gemacht worden:
    Eine ansprechenende und gemütliche Pension „Bed & Bike-Station“ wurde geschaffen, die sowohl für sport-, natur- und kulturhistorische begeisterbare Urlauber/innen, als auch für Rückzugsort-suchende Berliner Akademiker/innen und Kulturschaffende dient.
    Somit werden die gastierenden Touristen auf die historische Bausubstanz, die Natur- und Kulturgeschichte Ringenwaldes und der Märkischen Schweiz aufmerksam gemacht.
    Das Vorhaben war mit der Umnutzung des angrenzenden Gebäudeteils zur Zimmereiwerkstatt verknüpft. Das Modell der offenen Werkstatt ermöglicht, dass die Urlauber/innen die Arbeit in der Zimmerei beobachten, sowie Kurse belegen können.

                   Anschrift:
                Bed & Bike
                Dr. Britta Lange
                Wirtschaftsweg 5
                15377 Märkische Höhe
                OT Ringenwalde
                Tel.: (03 34 57) 1 52 95
                Mobil: 0173- 1694299
                E-Mail: firma-lange@gmx.de

    [zurück]

    Geologischer Garten

    Der 2005 errichtete Geologische Garten befindet sich in Buckow in der Nähe vom Lunapark und dem Brecht-Weigel-Haus und ist in die „Brandenburgische Eiszeitstraße“ eingebunden. Die bereits bestehende Parkanlage ist mit Findlingen und anderen Steinfunden aus der Region und einer ansprechenden wissenschaftlichen Aufarbeitung des Themas mittels Schautafeln gerade für Buckow, wo Eiszeit noch direkt erlebbar ist, ein Höhepunkt für Besucher geworden. Wissenschaftlich unterstützt wurde dieses Vorhaben von einem Geologen aus Rüdersdorf. Marketing erfolgte durch den Verein „Brandenburgische Eiszeitstraße“ sowie über das Fremdenverkehrsamt Märkische Schweiz sowie andere touristische Anbieter.

                Ansprechpartner:
                Ingenieurbüro für Stadt-, Dorfplanung und Regionalentwicklung
                Karl Friedrich Schindler
                STADTPLANER Dipl.- Ing.
                Ernst-Thälmann-Str.71
                15344 Strausberg

                Postanschrift:

                Willibald-Alexis-Strasse 15           
                10965 Berlin
                Tel.: 49(0)30 691 4318
                Fax.: 49(0)30 694 7163           
                E- mail: info@regionalentwicklung-schindler.de
                Internet: www.regionalentwicklung-schindler.de

    [zurück]

    Logo Märkische Schweiz

    Das LOGO „Märkische Schweiz – einfach bezaubernd“ wurde im Sommer 2004 von einer Jury ausgewählt und sollte anschließend für die Etablierung einer Dachmarke Märkische Schweiz genutzt und damit das touristische Profil des Reisegebietes Märkische Schweiz nachhaltig verstärkt werden.
    Die Lokale Aktionsgruppe Märkische Schweiz e.V. erarbeitete mithilfe der Leader+-Förderung  ein Corporate-Design-Konzept, um die Einführung einer Dachmarke zu etablieren. Das Ergebnis der Ausarbeitung war das Corporate-Design-Handbuch, das genau beschreibt, welche Logovarianten zugelassen sind, welche Farben und Schriften verwendet werden und Formatangaben und Angaben zur Bildauswahl enthalten. Dieses Handbuch benötigt jeder, der für die Märkische Schweiz Werbematerialien erstellen möchte.
    Dieser Aufbau der Dachmarke Märkische Schweiz förderte das touristische Profil und Image der Region, des Reisgebietes Märkische Schweiz unter dem Dach des Tourismusverbandes MOL und fördert die Wirtschaftskreisläufe der Destinationen im Tourismus, von Produktherstellern in Landwirtschaft und Handwerk sowie weiterer Wirtschaftssektoren.

                Ansprechpartner:
                Ingenieurbüro für Stadt-, Dorfplanung und Regionalentwicklung
                Karl Friedrich Schindler
                STADTPLANER Dipl.- Ing.
                Ernst-Thälmann-Str.71
                15344 Strausberg

                Postanschrift:

                Willibald-Alexis-Strasse 15           
                10965 Berlin
                Tel.: 49(0)30 691 4318
                Fax.: 49(0)30 694 7163           
                E- mail: info@regionalentwicklung-schindler.de
                Internet: www.regionalentwicklung-schindler.de

    [zurück]